1. Männer – Aller guten Dinge sind drei …

… und wenn das nichts heißen will.

Nach zwei unnötigen und bitteren Heimniederlagen traten die 1. Männer des SSV Falkensee beim dritten Heimspiel in Folge am Samstag, 14.10.2017, gegen die TSG Rot-Weiß Fredersdorf an.

Das Spiel begann verhalten und ausgeglichen, die Gäste trafen zunächst zweimal, nach sieben Spielminuten glichen die Falken erstmals aus. Danach schleppte sich das Spiel unspektakulär zu einem 8:8 Zwischenstand in der 15. Spielminute. Mit 9:8 in der 17. Minute gingen die Falken wieder in Führung und bauten diese bis zum 11:8 aus. Einige Fehler auf beiden Seiten führten immer wieder zu Ballverlusten. Beginnend mit der 21. Spielminute fiel sechseinhalb Minuten lang kein einziges Tor, bevor es die Gäste waren, die ihren Rückstand verringern konnten zum 11:10.

Die Mannschaften trennten sich mit 13:11 zur Pause.

Nach der Pause gewann das Spiel an Schnelligkeit. Erfreulicherweise verloren die Falken nicht zu Beginn der 2. Halbzeit die Kontrolle über das Spiel, wie es in der Vergangenheit viel zu oft der Fall gewesen war. Im Gegenteil: Der Vorsprung konnte auf 15:11 ausgebaut werden und die Falken behielten über 20 Minuten lang eine Führung von vier bis fünf Treffern aufrecht, in der 49. Spielminute sogar 6 Tore (23:17). Chris Maiwald in der Falkenabwehr blockte vorbildlich eine Vielzahl von Würfen aus dem gegnerischen Rückraum und wichtige Paraden von Tobias Göttsche boten viel Rückhalt.

Dies allerdings konnte nicht verhindern, dass der beinahe komfortable Vorsprung bedenklich dahinschmolz. Im Angriff vergurkten die Falken nämlich leider viel zu viele Bälle, während die Gegner insbesondere an der halbrechten Position und vom Kreis Torerfolge feiern konnten. Richtig kritisch wurde es in der 57. Minute, als der 24:23-Anschlusstreffer fiel. Der Ernst der Lage war allen bewusst.

Eine halbe Minute später erzielte Julius Schütz den Treffer zum 25:23, jedoch trafen auch die Gäste zwanzig Sekunden später wiederum zum 25:24, bei 57:20 auf der Uhr. Man sollte meinen, dass in den letzten zweieinhalb Minuten eines so knappen Handballspiels noch allerhand passieren könnte. Wie sich allerdings herausstellen würde, fiel bis zum Abpfiff kein Tor mehr. Vierzig Sekunden vor Ende der Spielzeit nahmen die angreifenden Gäste ihr Team Time Out, um ihren finalen Angriff aufzuziehen, der durchaus noch den Ausgleich hätte bringen können. Doch während des Angriffs konnte Philipp Jander den Ball abfangen und den Angriff für die Falken einleiten. Dieser fand in der Schlusssekunde sein Ende in der gegnerischen Abwehr und es gab noch einen nach Abpfiff direkt auszuführenden Freiwurf für die Falken. Der hart umkämpfte 25:24-Sieg der Falken war damit in trockenen Tüchern, doch es war noch nicht zu Ende: Christoph Döring trat zum direkten Freiwurf an und schmeichelte den Ball am Block vorbei in die untere Ecke des Tores und tat somit noch etwas für die Tordifferenz.

 

Das Spiel endete zwar glanzlos, aber hochverdient zugunsten der Gastgeber mit 26:24 Toren. Aus diesem Heimerfolg müssen die Falken, die nächsten Samstag bei Wusterwitz zu Gast sind, ihre Motivation für kommende Aufgaben ziehen. Hervorzuheben sind wieder der Teamgeist und die Disziplin, die die Falken präsentierten.

 

Die Falken sind

Tobias Göttsche, Philipp Grünagel (TW), Chris-Daniel Maiwald (7), David Helm (1), Philipp Köppen (1), Philipp Jander (2), Juri Schütz, Jan Nicolai (1), Stefan Rühl (1), Martin Bunk, Christoph Döring (3), Kristjan Kalan (1), Tim Kommnick (3), Julius Schütz (6/3).

 

Mannschaftsverantwortliche: Konstantin Schütz, Ilkin Önal, Vivien Schulz

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