S a t z u n g

1. Name, Sitz , Geschäftsjahr

(1) Der am 6.7.1990 gegründete Verein führt den Namen

Spiel- und Sportverein Falkensee e.V. ( SSV Falkensee )

und hat seinen Sitz in Falkensee. Er ist der Rechtsnachfolger der BSG Chemie Staaken-Falkensee. Er wird in das Vereinsregister eingetragen.

(2) Der Verein erkennt die Satzungen und Ordnungen des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Handballbundes und deren nachgeordneten Organe und Verbände an.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Ziele und Grundsätze der Tätigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch Ausübung und Förderung des Sports.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Durchführung und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen im Handballsport, der Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften des Deutschen Handballverbundes und seiner nachgeordneten Organen und Verbänden, Durchführung von Handball AGs an Schulen.

Der Verein ist offen für allgemeine sportlichen Aktivitäten, die der gesundheitlichen Prävention dienen.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Die Organe der Vereins (Art. 8) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(4) Mittel, die dem Verein zu fließen., dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität, Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher

Toleranz.

3. Gliederung

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene in der Haushaltführung selbstständige Sektion gegründet werden.

4. Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

1. den erwachsenen Mitgliedern

a. ordentlichen Mitgliedern die sich im Verein sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben,

b. passiven Mitgliedern., die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben,

c. auswärtigen Mitgliedern,

d. fördernden Mitgliedern.

2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

5. Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Vorstand zu richten ist.

Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet endgültig.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter mittels Unterschrift auf dem Aufnahmeantrag.

Die Mitgliedschaft Minderjähriger setzt für Eintrittsdaten ab 01.10.2016 die gleichzeitige Mitgliedschaft eines gesetzlichen Vertreters voraus.

3. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a. Austritt,

b. Ausschluss,

c. Tod.

4. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate jeweils zum Ende eines Halbjahres ( 30.06. und 31.12. ).

5. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a. wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

b. wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung,

c. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens,

d. wegen unehrenhafter Handlungen.

In den Fällen a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluss unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit den Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluss ist durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung

zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Beitragspflicht bis zum Ende der Mitgliedschaft und sämtliche sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein bestehen.

7. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines .ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds gegen den Verein müssen binnen sechs Monate nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

6. Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge beschließt die Mitgliedervollversammlung.

7. Maßregelung

1. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden:

a. Verweis

b. Verbot der Teilnahme am Sporttreiben und den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen,

c. Ausschluss

2. Der Bescheid über die Maßregelung, die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht möglich ist, ist mit Einschreibebrief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung den Beschwerdeausschuss des Vereins anzurufen.

8. Organe

Die Organe des Vereins sind:

a. die Mitgliederversammlung,

b. der Vorstand,

c. die Sektionsleitungen bzw. Leitungen der Sportgruppen

d. der Beschwerdeausschuss (Revisionskommission)

9. Die Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:

a. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,

b. Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,

c. Entlastung und Wahl des Vorstandes,

d. Wahl der Kassenprüfer (Revisionskommission oder Revisor),

e. Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit,

f. Genehmigung des Haushaltplanes,

g. Satzungsänderungen,

h. Beschlussfassung über Anträge,

i. Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstands nach Art. 5, Abs. 2,

j. Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes nach Art. 5, Abs. 5,

k.

l. Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen,

m. Auflösung des Vereins.

2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie sollte im 3. Quartal in Vorbereitung der neuen Saison durchgeführt werden.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a. der Vorstand beschließt oder

b. 20 v. H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.

4. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung.

Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen Einladung aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderung müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von fünf v.H. der Anwesenden beantragt wird.

6. Anträge können gestellt werden:

a. von jedem erwachsenen Mitglied nach Art. 4.1

b. vom Vorstand

7. Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

8. Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingegangene Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheit bejaht wird.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind ausgeschlossen.

9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.

10. Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

3. Gewählt werden können alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

11. Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

a. dem l. Vorsitzenden,

b. dem 2. Vorsitzenden,

c. dem 3. Vorsitzenden

d. dem Kassenwart,

e. dem Männerwart,

f. dem Jugendwart

g. dem Schriftführer

h. Beirat des Vereins

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

3. Vorstand im Sinne des Gesetzes sind:

a. der l. Vorsitzende,

b. der 2. Vorsitzende,

c. der 3. Vorsitzende

d. der Kassenwart .

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der vorstehend genannten vier Vorstandsmitglieder vertreten .

4. Der l. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.

5. Der Vorstand wird jeweils für 2 Jahre gewählt.

6. Der Beirat, der aus bis zu 12 Mitgliedern bestehen kann, hat beratende Funktion und soll die Arbeit des Vorstandes in jeglicher Weise unterstützen. Die Beiratsmitglieder werden auf Vorschlag der Vorstandes mit einer ebenfalls zweijährigen Dauer berufen. Hierfür ist ein einstimmiger Beschluss des Vorstandes notwendig. Auf Antrag von mindestens 25 v.H. der stimmberechtigten Mitglieder hat der Vorstand die Gründe für die Berufung eines Beiratsmitgliedes darzulegen und die Genehmigung der Mitgliederhauptversammlung für die Berufung/Abberufung eines Beiratsmitgliedes einzuholen.

12. Ehrenmitglieder

1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit, wenn Zweidrittel der Stimmen des Vorstandes dem Vorschlag zustimmen. Wird der Vorschlag abgelehnt, ist eine Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder ist erforderlich.

2. Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.

3. Ehrenmitglieder werden beitragsfrei gestellt.

13. Beschwerdeausschuss

Der Beschwerdeausschuss besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt.

14. Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen.

Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.

15. Auflösung

1. Für die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür besonders einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Handballverband Brandenburg e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

16. Inkrafttreten

Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung des Spiel- und Sportvereins Falkensee in der vorliegenden Form am 06.07.1990 beschlossen und am 12.05.2006 ,25.08.2013; 30.08.2015 und 09.09.2016 geändert worden.